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Letzte Änderung
06.12.2009 |
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ZIELE UND ANLIEGEN DER VEREINSARBEIT |
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Die Fachgruppe hat sich das Ziel gesetzt, die heimische Vogelwelt systematisch und langfristig zu erfassen. Sie informiert über die
Artenvielfalt sowie Schutzwürdigkeit unserer Vogelwelt. Darüber
hinaus sind unsere Mitglieder im praktischen Vogelschutz aktiv. Sie
betreuen z.B. Artenschutztürme, Nistkästen für eine Vielzahl von
Vogelarten und kümmern sich um die Storchennester im Landkreis. Eine
lange Tradition besteht in der Erfassung von Wasservögeln in den
Wintermonaten im Rahmen von internationalen Zählungen sowie in der
Kontrolle von Brutvogelbeständen in unserer Region. Außerdem wirken
im Verein ehrenamtliche Vogelberinger. Damit wird die Vogelberingung
als wichtige Methode der Vogelforschung in unserer Fachgruppe
erlebbar. Seit 1968 informieren wir regelmäßig Besucher unserer
Ausstellungen im "Dicken Heinrich" über die Belange des Natur- und
Artenschutzes. Die Gestaltung und Betreuung dieser Ausstellungen
tragen die Mitglieder unseres Vereins.
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MITGLIEDSCHAFT
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Wer kann Mitglied werden?
Jede natürliche oder juristische Person des privaten oder öffentlichen
Rechts kann Mitglied werden. Jugendliche müssen mindestens ein Jahr eine
beitragsfreie Vormitgliedschaft durchlaufen (Mitarbeit in der Jugendgruppe
des Vereins!). Ihr späterer formloser, schriftlicher Aufnahmeantrag muss
die Unterschrift eines Erziehungsberechtigten enthalten.
Unsere Mitglieder
Mit Abschluss des Geschäftsjahres 2009 sind 33 Vereinsmitglieder
eingetragen.
Unsere Beitragssätze und Arbeitsumlagen pro Jahr
Laut Beschluss der letzten Mitgliederversammlung am 21.02.2009 beträgt der Beitrag 18,-
EURO
Rentner, Vorruheständler, Arbeitslose, Grund- und
Ersatzwehrdienstleistende 12,- EURO
Studenten, Schüler, Azubis, Sozialhilfe- und ALG II-Empfänger 6,- EURO.
Die Arbeitsumlage beträgt 2,50 EURO pro Stunde und wird fällig, wenn 6
Arbeitsstunden im Jahr zur Werterhaltung und Betreuung der Ausstellung im
"Dicken Heinrich“ nicht geleistet werden.
Wir freuen
uns über jedes neue Mitglied in unseren Reihen. Dabei ist eine
spezielle Artenkenntnis nicht unbedingt erforderlich, entscheidend
sind Interesse an der Natur- und Vogelbeobachtung sowie der Wunsch,
im Kreis Gleichgesinnter einer interessanten Beschäftigung
nachzugehen und Verantwortung für einen sinnvollen Umgang mit
unserer Natur und Umwelt zu tragen.
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DER VORSTAND
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Auf der Mitgliederversammlung am 21.02.2009 wurde folgender Vorstand für zwei Jahre
gewählt:
1. Vorsitzender U. Schwarz
2. Vorsitzender M. Jungwirth
Kassenwart
G. Siebenhüner
Schriftführer A.
Ryssel
Beisitzer
T. Lengert, W. Ufer
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ZUR GESCHICHTE DER
FACHGRUPPE
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Über die Vogelwelt in Merseburg und Umgebung ist aus historischer Zeit
recht wenig bekannt. Aus der Literatur erfahren wir lediglich, dass der
Altmeister der deutschen Vogelkunde, Christian Ludwig Brehm, in der ersten
Hälfte des 19. Jahrhunderts Vögel am Gotthardteich in Merseburg
beobachtete. Auch hielt sich sein Sohn, Alfred Edmund Brehm, der
Verfasser von Brehms Tierleben hier auf.
Der Merseburger Regierungsrat von Schlechtental (1830-1881) wurde am 6.
Januar 1875 auf der Gründungsveranstaltung des "Vereins für Vogelkunde" in
Halle zum 1. Vorsitzenden gewählt. Auf Grund des großen Zuspruchs dieses
Vereins erfolgte 1878 seine Umbenennung in "Deutscher Verein zum Schutze
der Vogelwelt". Der Merseburger Regierungs- und Forstrat von Wangelin
(1836-1915) war ebenfalls 1. Vorsitzender dieses Vereins. In einem Aufsatz
macht er uns 1891 mit der reichhaltigen Vogelwelt des Gotthardteiches
bekannt. Von Dr. Otto Taschenberg (1854-1922) erfahren wir in seiner
Arbeit "Die Avifauna in der Umgebung von Halle" auch etwas über die
Vogelwelt bei Merseburg. Dennoch, sind vogelkundliche Aufzeichnungen aus
unserer Umgebung aus der Zeit vor 1950 nur spärlich zu finden.
Als am 15.07.1940 in Halle der "Landesbund für Vogelschutz Sachsen-Anhalt
e.V." gegründet wurde, bildete sich in Merseburg eine Ortsgruppe. In den
Folgejahren leiteten diese Ortsgruppe: bis 1946 der Mittelschullehrer
Fricke, bis Februar 1950 Alfred Gerhard, bis 1952 der Oberschüler Martin Kirmse und bis 1957 sein Vater Walter Kirmse (1899-1967). In der
Amtsperiode von W. Kirmse begannen systematische Aufzeichnungen zur
Vogelwelt von Merseburg und Umgebung, nieder-geschrieben im 1954
eingerichteten Fachgruppentagebuch. Am 14.2.1957 wurde Dr. Rudolf Wartner
zum Vorsitzenden gewählt. Als dieser dann zum Vorsitzenden des
Bezirksfachausschusses "Ornithologie Halle" berufen wurde, wählten die
Fachgruppenmitglieder am 9.1.1961 Siegfried Meißner zum 1.Vorsitzenden.
Siegfried Meißner leitete die Geschicke der Fachgruppe 40 Jahre lang.
Seinem hohen persönlichen Einsatz und seinem Organisationstalent ist es zu
danken, dass die Fachgruppe über die Grenze des Landkreises hinaus bekannt
wurde. Dazu trug eine breite Öffentlichkeitsarbeit durch Vorträge,
Presseartikel bis hin zu Beiträgen in Rundfunk und Fernsehen bei.
Besonders hervorzuheben ist in dieser Zeit die Restaurierung und
Einrichtung des alten Wehrturmes "Dicker Heinrich" an der Nordostecke des
Merseburger Schlosses zum Sitz der Merseburger Ornithologen.
Seit 1. Juni 1968 zeigt hier der Verein in Eigenverantwortung Ausstellungen
zu wechselnden Themen des Natur- und Vogelschutzes. Siegfried Meißner
konnte sich auf einen Stamm erfahrener und zielstrebig arbeitender
Mitarbeiter verlassen. So erschien in seiner Amtsperiode 1981 eine Avifauna des Kreises Merseburg. Avifaunistische Erfassungen wurden
regional und überregional auf hohem Niveau organisiert und ein zentrales
digitales Beobachtungsarchiv eingerichtet. Einen besonderen Stellenwert
besitzt in dieser Zeit die wissenschaftliche Vogelberingung. Seit 1971 beringt die Fachgruppe jährlich am Helmestausee in Berga-Kelbra
Singvögel, Watvögel und Graureiher.
Bis zum Jahre 1990 arbeitete die Fachgruppe unter dem Dach des
Kulturbundes der DDR.
Mit Auflösung des Kulturbundes der DDR gründete sich am 15. Dezember 1990
die Fachgruppe neu als eingetragener und mittlerweile anerkannt
gemeinnütziger Verein unter dem bekannten Namen.
Am 21. Februar 2009 wählten die Vereinsmitglieder Udo Schwarz erneut zum 1.
Vorsitzenden des Vereins.
Zusammengestellt: G. Siebenhüner und U. Schwarz
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AKTUELLES
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Herbst/2009
Sommer- und Herbst-Highlights in den Kiesgruben Burgliebenau im Jahr 2009
persönliche Beobachtungen unseres Vereinsmitgliedes Dave Bird
Bereits seit Mai war ein Männchen der Zwergdommel im Schilf anwesend. Am Abend des 31. Mai zeigte es sich für einige Minuten, während es rief und letztendlich abflog. Das Zwergdommelpaar war noch bis in den August zu hören.
Einige Entenarten hatten in diesem Jahr erfolgreich gebrütet. Die Kolbenente brütete mit mindestens zwei Paaren. Ich konnte 9 und 3 Junge beobachten. Letztere wurden von einer Stockente groß gezogen. Außerdem waren viele Schellenten mit Jungen zu sehen. Darüberhinaus brüteten Graugänse, die Nilgans und die Brandgans erfolgreich.
Außergewöhnlich war eine Kurzschnabelgans, die ab dem 15. Juli zu beobachten war.
Am 19. Juni tauchten die ersten Seeschwalben auf. An diesem Tag beobachtete ich 1 Trauer- und 4 Flussseeschwalben. Am 21. gesellte sich noch eine adulte Weißflügelseeschwalbe in zu einigen Trauerseeschwalben. Noch seltener war am 1. Juli eine adult Weißbartseeschwalbe, die nur für ca. 15 Minuten anwesend war. Während dieser Zeit fing sie Insekten über der Kiesgrube und den angrenzenden Feldern.
Greifvögel konnten regelmäßig beobachtet werden. So zum Beispiel am 1. Juli ein 3-jähriger Seeadler und am 3. Juli ein adulter Adler. Einige Fischadler waren anwesend und zwei Wespenbussarde konnten regelmäßig auf ihrem Flug zum Jagdgebiet östlich der Kiesgrube beobachtet werden. Im August waren Baumfalken sehr oft zu sehen und manchmal hatte man die Gelegenheit, sie bei der Libellenjagd mit ihren fantastischen Flugkünsten zu bewundern.
Wegen des hohen Wasserspiegels waren im Jahr 2009 nur wenige „Limis“ anwesend. Trotzdem gab es immer noch ein gutes Artenspektrum zu sehen.
Am 2. September sichtete ich meinen ersten Silberreiher und gleichzeitig meinen letzten Mauersegler. Am 11. September beobachtete ich vermutlich eine seltene Grasmückenart. Leider verschwand der Vogel zu schnell im Schilf, so dass ich die Art nicht bestimmen konnte. Mitte September erschienen die ersten nordischen Gänse im Gebiet.
Bemerkenswert war die Feststellung von mindestens 2 Moorenten und mindestens 2 Schwarzkopfruderenten. Am letzten Tag im Oktober hörte ich eine Schneeammer und konnte sie auch einen kurzen Augenblick sehen. Vom Wallendorfer See riefen 2 Sterntaucher und auf der anderen Seite meldeten sich 3 Singschwäne.
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08/2009
Schöne Zeit in Döllnitz
Kurzbericht von unserem Vereinsmitglied
Dave Bird
Der 18. August 2009 war ein herrlicher Sommertag. Zusammen mit Heike fuhr ich in die Elster-Luppe-Aue nach Döllnitz.
Gegen 19 Uhr kamen wir dort an. Zwei Weißstörche standen schnäbelklappernd auf ihrem Horst, ein Fischadler saß auf einen Baumstamm und verzehrte einen soeben erbeuteten Fisch. Zur gleichen Zeit waren 1 Raubwürger und 5 Neuntöter sowie einige „Limis“ zu beobachten.
Gegen 19.30 Uhr flog der Erste von 13 Schwarzstörchen ein und landete inmitten der offenen Felder auf seinem Schlafbaum. Im Gegenlicht der Sonne und mit der Silhouette vom Chemiewerk „DOW“ im Hintergrund“ sah es wunderschön aus!
Ganz früh am 22.August ging ich noch einmal in die Saale-Elster-Aue bei Döllnitz. Noch in der Dämmerung saßen 2 Seeadler auf ihrem Schlafbaum am Waldrand. 12 Schwarzstörche, 2 Weißstörche, 20 Graureiher und 3 Silberreiher waren zu beobachten. Aber ganz erstaunlich war der Anblick von ca. 300 Bienenfressern. Die farbenprächtigen Vögel haben vielleicht ganz in der Nähe geschlafen und befanden sich auf dem Weg zur Insektenjagd.
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 Foto: Dave Bird |
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12/2008
Siegfried Meißner verstorben
Am 3. Dezember 2008 verstarb unser Ehrenmitglied Siegfried Meißner
im Alter von 82 Jahren. 40 Jahre lang
leitete er die Fachgruppe Ornithologie und Vogelschutz
Merseburg e.V. Er war Initiator und Organisator beim
Ausbau des alten Wehrturmes "Dicker Heinrich"
am Merseburger Schloss.
Vielen Bürgern unserer Stadt
ist er durch die Ausstellungen im "Dicken Heinrich", durch
Exkursionen sowie Vorträge bekannt. Darüber hinaus
engagierte er sich über viele Jahrzehnte im ehrenamtlichen
Naturschutz und wurde dadurch auch weit über unseren
Landkreis hinaus bekannt.
Die Mitglieder unseres Vereins werden sein Andenken
bewahren und die von ihm begonnene Arbeit fortsetzen.
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 Foto: Herr P. Wölk |
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Herausgabe einer Postkarte "Der Wanderfalke"
Seit 2001 ist dieser imposante Falke Brutvogel
in der näheren Umgebung von Merseburg.
Das gab uns Anlass zur Herausgabe dieser
Karte. Wir würdigen damit das Engagement der
vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter, die sich über
Jahrzehnte dem Schutz dieser Vogelart widmen.
Unser Dank geht an Dr. G. Kleinstäuber für die
Bereitstellung des Fotos sowie der
EON Kraftwerke GmbH und des RKB Raffinerie-
Kraftwerks-Betriebes für ihre freundliche Unterstützung.
Foto: Herr Dr. G. Kleinstäuber Postkarte: Manualfaktur
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03/2008 Brutvogelerfassung des Turmfalken 2007
Der Turmfalke wurde vom NABU Deutschland zum „Vogel des Jahres 2007“ gekürt.
Als ursprünglicher Felsbrüter hat sich der kleine Falke oft in Städten und Dörfern angesiedelt.
Dort befinden sich seine Brutplätze auf Kirchtürmen, an höheren Gebäuden, Scheunen, auch an Schornsteinen
oder unter hohen Brücken. Durch umfangreiche Sanierungsarbeiten an den unterschiedlichsten Gebäuden und durch
moderne (Umwelt feindliche) Produktionsweisen in der Landwirtschaft hat der Turmfalke in den letzten Jahren
zunehmend Probleme mit dem Auffinden von Brutplätzen und mit der Nahrungsbeschaffung für die Jungvögel.
Um eine aktuelle Übersicht zum Brutbestand dieser Art zu erhalten, hat der NABU gemeinsam mit dem Dachverband
Deutscher Avifaunisten (DDA) und der Stiftung Vogelmonitoring zu einer bundesweiten Erfassung im Jahr 2007
aufgerufen.
Daran beteiligten sich neun Mitglieder der Merseburger Fachgruppe. Sie erhielten Unterstützung und
Informationen von Besuchern der Ausstellung im „Dicken Heinrich“ sowie durch Freunde und Bekannte. Es wurden
23 Messtischblattquadranten des Altkreises Merseburg-Querfurt untersucht, was einer Fläche von etwa 700 qkm
entspricht.
Folgende Brutplätze wurden kartiert:
- 29 x an Hochspannungsmasten in der Feldflur
- 27 x an Kirchen, Ruinen, Burgen, Türmen
- 25 x in Industriebetrieben
- 10 x an Brücken
- 7 x an Silo, Mühle, Stallanlage
- 8 x auf Laubbäumen
- 4 x an hohen Wohngebäuden und
- weitere 28 Brutreviere wurden ohne genaue Feststellung des Brutplatzes gezählt.
Insgesamt brüteten demnach 2007 mindestens 138 Turmfalkenpaare im Altkreis Merseburg-Querfurt
(entspricht 19,7 Brutpaare auf 100 qkm). Allein ein Drittel aller Bruten (43 Paare) erfolgte in speziell
für die Art angebrachten Nistkästen. Diese Kästen hingen in Industrieanlagen (DOW- Olefinverbund GmbH, Werk
Schkopau und im Chemiekomplex Leuna), an Hochspannungsmasten sowie unter Brücken. Damit wird deutlich, dass es
möglich ist dem exzellenten Mäusejäger gezielt zu helfen, und verloren gegangene Brutplätze durch das Anbringen von
Nistkästen zu kompensieren.
Zusammengestellt: A. Ryssel & U. Schwarz
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08/2006
Herausgabe einer Postkarte
"10 Jahre Bienenfresser im Landkreis
Merseburg-Querfurt"
Damit wollen wir diese neue
Vogelart für unseren Landkreis mehr in das Bewußtsein unserer Bürger
rücken und gleichzeitig für den Schutz werben. Die Postkarte
kann in unserer Ausstellung im "Dicken Heinrich "erworben werden.
Gleichzeitig erfährt man auf zwei Postern viel Interessantes über
die Bestandsentwicklung des Bienenfressers in Deutschland und aus
unserer Region. Unsere Aktuellen Beobachtungen des Jahres 2006
weisen einen Brutbestand von ca. 100 Paaren aus (Erfassungen sind
noch nicht abgeschlossen)
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07/2006
Herausgabe eines Faltblattes
"Vogelarten im Landkreis Merseburg-Querfurt"
Das Faltblatt ersetzt und ergänzt die alte Artenliste vom
Dez. 2004. Die Vogelarten sind nach den neuesten Erkenntnissen der
Systematik und mit der aktuellen Schreibweise aufgeführt. Zu jeder Art
werden Angaben zum Vorkommen (Kategorie, zum Brutstatus, und zum Status
außerhalb der Brutzeit gemacht. Die entsprechende Einstufung der Art nach
der aktuellen "Roten Liste" Sachsen-Anhalts ergänzt die Zusammenstellung.
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